Am vergangenen Freitag Abend hat die SPD Karlsruhe mit Reden von Oberbürgermeister Frank Mentrup, dem SPD-Kreisvorsitzenden Parsa Marvi, dem international bekannten Schriftsteller Michail Krausnick und Klaus Staeck selbst die Ausstellung „Plakate von Klaus Staeck“ mit knapp 150 Gästen im Ständehaus eröffnet. Die Ausstellung wird für die Karlsruher Bevölkerung in den kommenden drei Wochen offen stehen.
Unter dem Titel „WIR gestalten die Energiewende: Mit Klimaschutz,
Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit“ lud die Karlsruher SPD zur Diskussion über die Zukunft der Energiewende im Rahmen einer Kreisdelegiertenkonferenz (KDK) in der in Wolfartsweier gelegenen Hermann-Ringwald Halle ein. Mit fundierten Hintergrundinformationen aus Wissenschaft und Forschung sowie einer lebendigen politischen Diskussion wurde aus der Veranstaltung ein flammendes Plädoyer für eine nachhaltige Energiewirtschaft. Der SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Parsa Marvi warnte die schwarz-gelbe Bundesregierung: „Merkels Regierung hat die Energiewende gegen die eigene Überzeugung nur auf massiven öffentlichen Druck zugelassen. Wir können uns kein weiteres Ausbremsen der erneuerbaren Energien durch Altmaier und Rösler erlauben“.
Mit Sorge blickt die Karlsruher SPD auf die jüngsten Ereignisse in der Karlsruher Frauen-Union, wo parteiinterne Kritikerinnen des Vorsitzenden Ingo Wellenreuther offenbar abgestraft werden sollten. Die Sozialdemokraten befürchten ein negatives Signal an die Öffentlichkeit, das über die CDU hinaus einen gesellschaftlichen Schaden verursachen könnte und rufen Wellenreuther zur Räson.
Mit Blick auf die Diskussion um den angestrebten Umbau der „Merkez-Moschee“ der ditib-Gemeinde in der Oststadt plädiert der Karlsruher SPD-Bundestagskandidat Parsa Marvi für einen offenen Bürgerdialog ohne Vorurteile.
„Jede Religionsgemeinschaft hat das Recht auf freie Religionsausübung – das garantiert unser Grundgesetz“, stellt Marvi klar. Daher sei der Wunsch der ditib-Gemeinde nach einem Neubau auch mit einem oder mehreren Minaretten nachvollziehbar und durchaus berechtigt.
Die SPD-Gemeinderatsfraktion weist die Vorwürfe des lokalen CDU-Politikers Manfred Groh zurück. Groh hatte ohne genauere Sachkenntnis in einer Pressemitteilung pauschal die Karlsruher SPD für das Scheitern des Förderantrags für die Sanierung von Durlach-Aue verantwortlich gemacht: "Die CDU Karlsruhe will aus dem Scheitern des Förderantrags für Durlach-Aue politisches Kapital schlagen. Aber genau diese parteipolitischen Spielereien haben die Menschen doch schon lange satt", warnt SPD-Stadtrat Hans Pfalzgraf. "Die Wahrheit ist, dass niemand bis jetzt die genauen Gründe für das Scheitern des Antrags kennt. Dies wird in den kommenden Wochen in Ruhe und transparent aufgearbeitet werden", so Pfalzgraf weiter.
12.05.2026, 19:30 Uhr OV Weststadt-Nordstadt: Diskussion zu Finanzpolitik mit Parsa Marvi MdB
09.06.2026, 19:30 Uhr OV Weststadt-Nordstadt: Ortsvereinssitzung
14.07.2026, 19:30 Uhr OV Weststadt-Nordstadt: Ortsvereinssitzung
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